Kontakt

Nimm Kontakt auf

Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG e.V. findest du hier .

Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Newsletter-Icon

Newsletter

Melde dich zu unserem Newsletter an!

Presse

Verbändebündnis um DLRG fordert Gesetz zur Stärkung der Freiwilligendienste

Veröffentlicht: 07.09.2026
Autor: Martin Holzhause

Bad Nenndorf. Kehren die Wehrpflicht und damit verbunden der Zivildienst in Deutschland zurück, hat das Auswirkungen auf die bestehenden Freiwilligendienste. Das geplante Bundesgesellschaftsdienstgesetz soll das Verhältnis zwischen Zivildienst und Bundesfreiwilligendienst (BFD) regeln. Offen ist jedoch, in welcher Weise die Jugendfreiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) eingebunden werden sollen. Im Bündnis mit den anderen verbandlichen Zentralstellen fordert die DLRG ein Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz.

Die Verbände weisen in einem gemeinsamen Positionspapier auf die Notwendigkeit eines solchen Gesetzes hin. Dieses soll einen verlässlichen Mittelaufwuchs sicherstellen, den Ausbau von Plätzen ermöglichen und die Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste insgesamt verbessern.

Vom Bund fordert das Bündnis in ihrem Papier zudem die vollumfängliche Anrechenbarkeit eines geleisteten Freiwilligendienstes auf einen Wehr- oder Zivildienst. Auch auf Ausbildungszeiten, Pflichtpraktika und doppelte Wartesemester sollte ein Freiwilligendienst anrechenbar sein. Weiterhin gehören staatliche Taschengeld-Zuschüsse und ein Deutschlandticket zu den Forderungen der verbandlichen Zentralstellen.

BFD in der DLRG
Der DLRG Bundesverband ist Zentralstelle für den Bundesfreiwilligendienst. Im Jahr 2025 waren 186 Bundesfreiwillige in 73 Einsatzstellen der DLRG aktiv. Inhaltlich spiegelt sich die Vielfalt der DLRG auch in ihren Aufgaben wider: Viele Freiwillige bringen sich parallel in mehreren Bereichen ein. Sie unterstützen die Schwimmausbildung, arbeiten im Wasserrettungsdienst, übernehmen Aufgaben im medizinischen Bereich oder helfen im Vereinsmanagement. Auch im Katastrophenschutz und im Bootswesen sind sie im Einsatz.


Zum Positionspapier „Für ein Freiwilligendienste-Stärkungsgesetz“


Über die DLRG
Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 55.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit über 640.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


Pressekontakt:
Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 – 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: presse@dlrg.de

Diese Website benutzt Cookies.

Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

Wesentlich

Statistik

Marketing

Die Auswahl (auch die Ablehnung) wird dauerhaft gespeichert. Über die Datenschutzseite lässt sich die Auswahl zurücksetzen.